Silke Klapdor
00:00:17: Herzlich Willkommen zu dieser Weihnachtsmeditation.
00:00:21: Weihnachten ist das Fest der Liebe.
00:00:25: Weihnachten ist aber auch das Fest der Dankbarkeit und des inneren Lichts.
00:00:29: Die Weihnachtsgeschichte ist nicht nur ein Weg hin zu einem Glauben, hin zu einer Kraft, die von außen kommt.
00:00:37: Die Weihnachtsgeschichte ist auch der Weg durch die Dunkelheit hin zu deinem inneren Licht, zu deiner inneren Ruhe, Kraft, und Hoffnung.
00:00:50: Vielleicht merkst du immer mehr, dass du gestresst bist, dass du die Verbindung zu dir selbst verlierst, dass du nicht ganz in deiner Kraft stehst.
00:01:01: Dann genieße diese Meditation.
00:01:04: Hör sie dir mehrfach an.
00:01:06: Geleite dich selbst wieder hin zu deinem inneren Kern.
00:01:10: Es ist alles immer da.
00:01:12: Egal wann du dich allein und verlassen und einsam fühlst, du bist immer behütet.
00:01:20: Und je mehr du mit dir selbst verbunden bist, umso besser geht es dir.
00:01:25: Umso heller strahlt dein inneres Licht und wird dir immer den Weg leuchten.
00:01:33: Nimm dir nun Zeit für diese Meditation.
00:01:37: Vielleicht möchtest du dich demütlich hinlegen.
00:01:40: Vielleicht möchtest du dich demütlich hinsetzen.
00:01:43: Sorge dafür, dass du einen ruhigen Raum hast, dass du entspannen kannst, dass du ungestört bist.
00:01:51: Schenke dir nun diese Zeit für die magische Reise durch die Weihnachtszeit und durch die Weihnachtsgeschichte.
00:02:05: Sei nun an dem Ort, den du gewählt hast und spüre, dass dein Körper gut getragen ist.
00:02:12: Du bist sicher, du bist behältet, ihr ist warm und dann schließe sanft deine Augen.
00:02:28: Metief ein, langsam aus.
00:02:37: Möchtest dann atmet tief durch die Nase ein.
00:02:43: Und atme.
00:02:45: Wurst durch den Mund auf.
00:02:53: Und bitte jedem ausatmen.
00:02:56: Lass den Tag ein Stück hinter dir.
00:03:23: Spüre den Kontakt deines Körpers mit dem Boden oder mit der Unterlage aufwärten.
00:03:31: Erst deine Schultern sinken und entspanne den Tiefen.
00:03:48: Die Stirn wird ganz weich.
00:03:53: Eine Zunge liegt locker in deinem Mund.
00:03:59: Es gibt nun nichts zu tun.
00:04:02: Nichts zu erreichen.
00:04:06: Mit jedem Atemzug kommst du mehr und mehr bei dir an.
00:04:19: Der Weg zu dir selbst beginnt wie der Aufbruch bei Maria und Josef.
00:04:26: Stell dir vor, du stehst am Anfang eines Weges.
00:04:31: Es ist Abend.
00:04:35: Die Luft ist klar und kühl wie in einer stillen Winternacht.
00:04:43: Über dir spannt sich ein weiter Himmel.
00:04:52: Du bist nicht gehetzt.
00:04:54: Du darfst dein eigenes Tempo geben.
00:05:01: Nie Maria und Josef, machst auch du dich auf dein Weg.
00:05:05: Nicht nach außen, sondern nach innen.
00:05:11: Vielleicht trägst du etwas mit dir.
00:05:15: Sorgen, Verschöpfung, vielleicht aber auch Hoffnung.
00:05:28: Leise und vorsichtig.
00:05:33: Spüre deine Füße auf dem Weg.
00:05:38: Schritt für Schritt gehst du weiter.
00:05:41: Jeder Schritt kriegt dich näher zu dir selbst.
00:05:49: Du bist geführt.
00:06:04: Es gibt nichts zu tun, nichts zu erreichen.
00:06:09: Keine Erwartungen, die du erfüllen musst.
00:06:12: Einfach nur vertrauen und sein.
00:06:18: Vertrauen haben, auch im Nichtwissen.
00:06:23: Vertrauen haben, auch in der Dunkelheit.
00:06:29: Die Nacht wird dunkler und der Weg ist nicht immer klar zu erkennen.
00:06:36: Genau wie es oft im Leben ist.
00:06:39: Vielleicht kennst du diese Dunkelheit.
00:06:43: Zeiten des Zweifelns.
00:06:46: Es warten's, es nicht wissen's.
00:06:52: Erlaube dir jetzt, nichts lösen zu müssen.
00:06:57: Nichts verstehen zu müssen.
00:07:05: In dieser Nacht bist du nicht allein.
00:07:10: Über dir beginnen Sterne zu leuchten.
00:07:13: Einer nach dem anderen.
00:07:15: Sie erinnern dich daran, dass selbst im dunkeln Orientierung möglich ist.
00:07:21: Atme ein und mit dem Ausatmen lass alle Anspannung los.
00:07:26: die aus dem Versuch entsteht, alles immer kontrollieren zu wollen.
00:07:33: Ein besonderer Stern zieht deine Aufmerksamkeit auf sich.
00:07:38: Er leuchtet ruhig und beständig.
00:07:42: Dieser helle Stern steht für deine innere Weisheit.
00:07:47: Für das, was dich trägt, auch wenn du es manchmal vergisst.
00:07:54: Spüre, wie sein Licht deinen Weg erhält.
00:07:58: Nicht krell, sondern warm und klar.
00:08:03: Du darfst diesem Licht verkürzen.
00:08:08: Lass dich von ihm führen, weiter nach innen, tiefer zu dir selbst.
00:08:20: Du erreichst einen einfachen Ort.
00:08:23: Keinen Palast, kein brunkvoller Raum, sondern ein stiller, aber wunderschöner Stall.
00:08:36: Ein Ort der Reduktion, ein Ort der Einfachheit, ein Ort des Friedens und der Ehrlichkeit.
00:08:50: Hier musst du nichts darstellen.
00:08:54: Nichts leisten, nichts beweisen.
00:09:02: Setz dich innerlich an diesen Ort.
00:09:05: Atme tief ein und aus.
00:09:08: Spüre die Ruhe, die von ihm ausgeht und die sich in dir ausbreitet.
00:09:15: Alles ist gut, ist gehütet, sicher.
00:09:24: Manchmal entsteht das Wesentliche nicht im Glanz, sondern in der Stille.
00:09:32: Atme ruhig weiter.
00:09:41: In der Mitte dieses Raumes liegt ein kleines Licht.
00:09:45: Zart und doch voller Kraft.
00:09:52: Wie das neugeborene Kind in der Krippe steht dieses Licht für das Neue in dir.
00:09:58: Für Hoffnung, für Möglichkeiten, für dein inneres Leuchten, deinen pure eigenen Weg, deine Chancen, die Liebe, die dir entgegen gebracht wird und die du in die Welt führen darfst.
00:10:16: Vielleicht ist dieses Licht lange übersehen worden.
00:10:20: Vielleicht war es leise, es ist da.
00:10:29: Spüre, wie es wärmer wird in deinem Brustraum, wie sich dein Herz nun öffnet.
00:10:39: Mit jedem Atem zu, wird dieses Licht ein wenig heller.
00:10:47: Es strahlt aus deinem Brustraum hinaus in die Welt.
00:10:53: Du sitzt in diesem stillen, schönen, schlichten Raum voller Freude, voller inneren Wissen, voller Erfüllung.
00:11:10: Stell dir vor, die Hürden kommen nun hinzu.
00:11:14: Einfache Menschen, wachsam und offen.
00:11:20: Sie stehen für die Teile in dir, die nichts Besonderes sein müssen, um willkommen zu sein.
00:11:27: Lass auch deine einfachen, unperfekten Seiten da sein.
00:11:32: Sie gehören zu dir, bist richtig.
00:11:36: Genau so, wie du bist.
00:11:42: Spüre, wie Annahme ruhe schafft.
00:11:53: Diese Ruhe, diese Gewissheit, dass du richtig bist.
00:12:06: Nun kommen die Weisen mit ihren Gaben.
00:12:11: Du siehst die heiligen drei Könige, wie sie kommen.
00:12:17: Gold, als Symbol für dein inneren Wert.
00:12:23: Du bist kostbar, völlig unabhängig von Leistung.
00:12:28: Du musst niemanden etwas beweisen, keine Erwartung erfüllen.
00:12:35: Weißt, was dein inneres Gold ist.
00:12:41: Du darfst es dieser Welt schenken.
00:12:45: Weihrauch, für deine Verbindung zum größeren.
00:12:49: Zum Sinn und zum Vertrauen in dich selbst und in eine Kraft, die dich leitet.
00:12:58: Verspricht dir, dass du diese innere Stimme nun öfters hören möchtest.
00:13:03: Nimm dir Zeit für Meditation.
00:13:06: Nimm dir Zeit für Gebete, für Musik, für Kunst, für Licht und Gesang.
00:13:13: Öffne wieder deine innere Stimme.
00:13:16: Öffne deine innere Welt, die in Verbindung geht zu etwas Suchen.
00:13:21: viel größerem.
00:13:23: Das immer bereitwillig für dich da ist.
00:13:28: Mürre steht für die Heilung, aber auch für das Anerkennen von Schmerz, der sich wandeln darf in erneute Heilung.
00:13:39: Du darfst gesund sein.
00:13:43: Du darfst auf dich aufpassen.
00:13:46: Du darfst dir Ruhe nehmen.
00:13:49: Du darfst gelassen sein.
00:13:52: Du darfst dir Zeit nehmen für dich und für die Menschen, die du liebst.
00:13:59: Nimm diese Geschenke in dir auf.
00:14:01: Sie sind deine Gaben, sie sind deine Kraftquelle.
00:14:05: Spüre, wie sie dir Kraft geben.
00:14:12: Frieden breitet sich aus.
00:14:20: Es erfüllt von Stille, tiefen Gefühl des Getragenseins.
00:14:48: Dieser Frieden ist nichts, was du machen musst.
00:14:55: Er entsteht, wenn du aufhörst zu kämpfen.
00:15:04: Lass ihn sich ausbreiten.
00:15:06: Vom Herzen.
00:15:08: Nun in den gesamten Körper, breitet sich dieser Frieden immer weiter.
00:15:21: Dein gesamten Körper hinein, bis in deine Gedanken, niedvolle, hoffnungsvolle, positive Gedanken.
00:15:38: Gibt dem Negativen, dass dieses Licht auch in deinem Gehirn erstrahlen, bis der Wächter über deine Gedanken.
00:16:00: Langsam bereitest du dich darauf vor, zurückzukehren.
00:16:06: Du nimmst das Licht mit, Du nimmst die Ruhe mit, du nimmst die Kraft mit und die Hoffnung.
00:16:21: Sie bleiben nun bei dir und sind fester Bestandteil deines Lebens.
00:16:26: Auch in deinem Alltag.
00:16:32: Beginne deine Atmung wieder, bewusster wahrzunehmen.
00:16:36: Atme tief ein und aus.
00:16:39: Mit jedem Atemzug wirst du wacher, fröhlicher, kraftvoller.
00:16:44: Spürst deinen Körper wieder, deine Süße, deine Hände.
00:16:50: Bewege dich sammeln.
00:16:53: Und wenn du so weit bist, öffne langsam deine Augen.
00:17:03: Erinnere dich, das Licht der Weihnacht ist nicht nur eine Geschichte.
00:17:10: Es lebt in dir.
00:17:14: Du kannst jederzeit zu ihm zurückkehren.
00:17:19: Ich wünsche dir eine gesegnete, kraftvolle Weihnachtszeit.
00:17:24: Und dass diese Weihnachtszeit, der Weg zu dir selbst, tagtäglich, auch in neun Jahren für dich debaist.
00:17:34: Wann immer es dunkel wird in deinem Leben, Mach diese Weihnachtsmeditation.
00:17:39: Schalte dein inneres Licht an.
00:17:42: Geh zurück an diesen ruhigen Ort, wo du niemand sein musst und erkenne, dass du jemand sein darfst, der wertvoll ist.
00:17:54: Bist wertvoll.